Besuch beim "Erlkönig" in Jena
Ein kalter Herbstmorgen, der Wald noch still und die Luft frisch und neblig. Schon früh ging es mit dem Hund auf Entdeckungstour durch die herbstlichen Wälder bei Jena. Unser Ziel: der sagenumwobene Erlkönig. Doch was würde uns dort erwarten? Ein Spaziergang auf den Spuren einer alten Legende ...
Früh am Morgen ging es mit dem Hund nach Jena. Es war noch ziemlich kalt, als wir zu unserer kleinen Wanderung aufbrachen. Die Sonne war gerade erst dabei aufzugehen und im Wald war es angenehm ruhig.
Der Herbst zeigte sich von seiner schönsten Seite. Überall lagen bunte Blätter auf den Wegen, die Bäume leuchteten in Gelb-, Orange- und Rottönen. Hier und da fiel das erste Sonnenlicht durch die Äste und brachte die Farben noch einmal richtig zur Geltung.
Unser Ziel war der Erlkönig, der durch Goethes berühmte Ballade bekannt geworden ist. Der Weg dorthin führte uns durch den herbstlichen Wald, vorbei an einem kleinen, stillen Tümpel. Die Wasseroberfläche lag ganz ruhig da und spiegelte die umliegenden Bäume wider. Ein schöner Ort, um kurz stehen zu bleiben und die Stille zu genießen.




Nach einer Weile erreichten wir schließlich den Erlkönig. Ein etwas ungewöhnliches Ausflugsziel, aber gerade deshalb einen Besuch wert. Auch wenn die Geschichte hinter dem Namen ziemlich düster ist, hatte der Ort an diesem sonnigen Herbstmorgen nichts Unheimliches an sich.
Am Ende wurde aus dem geplanten Spaziergang eine kleine Wanderung. Mit kalten Händen, vielen bunten Herbstmotiven und einem gut ausgelasteten Hund ging es schließlich wieder zurück. Ein schöner Start in den Tag und ein Ausflug, für den sich das frühe Aufstehen gelohnt hat.