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Sonnenfinsternis 2026 - mit etwas Glück durch die Wolken

Ort bei OpenStreetMap: 50.9542 / 10.9474

Den ganzen Tag über zogen Schleierwolken über den Himmel und machten die Beobachtung der diesjährigen Sonnenfinsternis zu einer echten Zitterpartie. Würde sich die Sonne im entscheidenden Moment zeigen? Ein faszinierendes Himmelsschauspiel, bei dem bis zuletzt unklar blieb, wie viel davon tatsächlich zu sehen sein würde.

Die Vorbereitungen für die Sonnenfinsternis begannen schon einige Tage vorher mit einem regelmäßigen Blick auf die Wettervorhersage. Besonders die angekündigte Bewölkung war dabei interessant. Die Temperaturen sollten angenehm sein, allerdings waren für den gesamten Tag Schleierwolken vorhergesagt. Ob diese dünn genug sein würden, um die Sonnenfinsternis gut beobachten und fotografieren zu können, war zunächst nicht ganz klar.

Auch die Technik musste vorbereitet werden. Kamera, Teleobjektiv, passender Sonnenfilter und Stativ gehörten natürlich dazu. Akkus laden, Speicherkarten kontrollieren und die Ausrüstung noch einmal durchgehen - schließlich wäre es ärgerlich, erst vor Ort festzustellen, dass etwas Wichtiges fehlt.

Am Tag der Sonnenfinsternis ging es dann ganz gemütlich mit dem Fahrrad zum ausgesuchten Beobachtungsplatz. Dort angekommen, wurde erst einmal alles ausgepackt und aufgebaut. Kamera und Stativ ausrichten, den Sonnenfilter kontrollieren und die ersten Testaufnahmen machen. Danach war noch genug Zeit, den Klappstuhl aufzustellen und in Ruhe auf den Beginn zu warten.

Währenddessen gab es auch einiges abseits der Sonne zu beobachten. Andere waren ebenfalls gekommen, um das Ereignis zu verfolgen - manche mit eigener Ausrüstung, andere einfach nur neugierig. So ergaben sich zwischendurch ein paar Gespräche über die Sonnenfinsternis, das Wetter und natürlich die verwendete Technik.

Sonnenfinsternis 5%

Und dann begann die Sonnenfinsternis. Wobei der eigentliche „Moment“ gar kein einzelner Augenblick war, sondern sich über mehr als zwei Stunden erstreckte. Entsprechend entspannt ließ sich das Ganze verfolgen. Mal durch das Fernglas schauen, dann wieder ohne optische Hilfsmittel (natürlich mit geeigneter Sonnenfinsternisbrille) die Sonne und die Landschaft betrachten. Dazwischen immer wieder ein Blick auf die Kamera, die regelmäßig nachgeführt werden musste, damit die Sonne auch weiterhin im Bild blieb. Auch die Belichtung musste gelegentlich kontrolliert werden.

Sonnenfinsternis 7%

Sonnenfinsternis 15%

Sonnenfinsternis 70%

Sonnenfinsternis 82%

Die Schleierwolken waren besonders zu Beginn deutlich zu sehen und sorgten für etwas Unsicherheit bei den ersten Aufnahmen. Ganz verschwanden sie im weiteren Verlauf zwar nie, aber die Sicht wurde zeitweise deutlich besser als zunächst befürchtet. Die einzelnen Phasen der Sonnenfinsternis ließen sich gut verfolgen und auch fotografisch festhalten.

Am Ende war es ein schöner und angenehm ruhiger Nachmittag. Kein hektisches Fotografieren, sondern ausreichend Zeit, die Sonnenfinsternis selbst zu beobachten, mit anderen ins Gespräch zu kommen und einfach das Schauspiel am Himmel zu genießen. Trotz der Schleierwolken hat sich der Ausflug auf jeden Fall gelohnt.

Fotomontage des Verlaufs

Noch ein paar Impressionen:

Feld - Übersicht

Sonnenblume

Sonnengereifte Äpfel am Apfelbaum

Sonnenfinsternis